Mit Urteil vom 29.08.2024 (Aktenzeichen: V R 17/23) hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass keine Masseverbindlichkeit im Sinne des § 55 Abs. 4 InSO (Insolvenzord-nung) vorliegt, wenn ein Drittschuldner im Insolvenzeröffnungsverfahren gemäß § 24 Abs. 1 i.V.m. § 82 der Insolvenzordnung (InsO) schuldbefreiend auf ein Konto des späteren Insolvenzschuldners zahlt, da dieser das Entgelt für die von ihm umsatzsteuerpflichtig erbrachte Leistung abschließend vereinnahmt.
Filter:
12 von 345 Ergebnissen
Die Auflösung der Ampelkoalition und die vorgezogenen Neuwahlen des Bundestags am 23. Februar 2025 haben erhebliche Auswirkungen auf steuerliche Reformen und Gesetzgebungsvorhaben. Fehlende Mehrheiten erschweren Abschlüsse wesentlicher Gesetzesvorhaben.
Die Sicherung der Privatsphäre ist für Privatpersonen ein zentrales Bedürfnis. Das gilt in persönlicher Hinsicht ebenso, wie im Rahmen der Vermögensstrukturierung. Ein aktuell veröffentlichtes Urteil des Verwaltungsgerichts Köln (Urteil vom 17.07.2024 - 13 K 5996/19) schützt die Privatsphäre von vermögenden Privatpersonen.
Nach dem Beschluss des Bundestages am 18. Oktober 2024 hat der Bundesrat am 22. November 2024 dem Jahressteuergesetz 2024 (JStG 2024) zugestimmt. Mit der Verkündung des Gesetzes ist nun kurzfristig zu rechnen. Nachfolgend informieren wir Sie über ausgewählte Änderungen aus dem Unternehmenssteuerbereich.
In Polen wird ab Februar 2026 die elektronische Rechnungsstellung für B2B-Transaktionen verpflichtend eingeführt. Im Rahmen unserer Reihe „E-Rechnung in der EU“ werfen wir einen Blick auf die kommenden Änderungen und darauf, welche Erfahrungen unsere Grant Thornton Mitgliedsfirma in Polen bei der Umsetzung dieser neuen Verordnung macht.
Das neue BMF-Schreiben befasst sich eingehend mit der Aufteilung des Arbeitslohns in Fällen, in denen Mitarbeitende sowohl im Inland steuerpflichtigen als auch steuerfreien Arbeitslohn beziehen. Dabei wird insbesondere die Anwendung der Tagestabelle bei Lohnzahlungszeiträumen ab 2025 thematisiert.
Wir informieren Sie über die Einzelheiten und zeigen auf, worauf bei der technischen Umsetzung zu achten ist.
Bis zum 31. Dezember 2024 müssen Hersteller von Einwegkunststoffprodukten auf der DIVID-Plattform des Umweltbundesamtes registriert sein – Hintergrund ist das anstehende erste Meldejahr 2024. Was zu tun ist, lesen Sie in diesem Beitrag.
Ab dem 1. Januar 2025 besteht für inländische Unternehmer die Notwendigkeit, eine E-Rechnung empfangen und verarbeiten zu können. Welche Herausforderungen für die Retail-Branche gilt es, am Ende des Jahres noch zu beachten und wie kann sie die Chancen nutzen, die sich hieraus ergeben?
Die Wegzugsteuer betrifft vor allem Unternehmerfamilien – oft ist ihnen das Risiko einer solchen Besteuerung nicht bewusst. Worauf Unternehmer und Gesellschafter, besonders ab dem kommenden Jahr, achten sollten, erklärt Grant-Thornton-Expertin Kristina Laubeck im Podcast.
Der Deutsche Bundestag hat rekordverdächtig schnell die Einführung einer Wegzugsbesteuerung auf Investmentanteile beschlossen. Es ist davon auszugehen, dass der Deutsche Bundesrat der Regelung zustimmt und sie damit ab dem 1. Januar 2025 in Kraft tritt.
Erfahren Sie alles über die Wegzugsteuer: Rechtliche Grundlagen, praktische Tipps, Berechnungen und Strategien.