Aktuelle Themen

BFH-Urteil: Erstattungszinsen zur Gewerbesteuer sind steuerpflichtig
BFH Insight - wöchentlich. relevant. präzise BFH-Urteil: Erstattungszinsen zur Gewerbesteuer sind steuerpflichtig
§ 233a Abs. 1 Satz 1 AO gibt einen Kanon von “vollzuverzinsenden” Steuern vor – zu diesen gehört auch die Gewerbesteuer. Erhält der Gewerbebetrieb eine solche Vollverzinsung, stellt sich die Frage, ob er sie wiederum als Betriebseinnahme versteuern muss. Von den 1,8 Prozent „Habenzins“ (§ 238 Abs. 1a AO) werden dann Ertragsteuern abgezogen, so dass eine „Unwucht“ entsteht: Ein Sollzins unter § 233a AO ist als steuerliche Nebenleistung (§ 3 Abs. 4 Nr. 4 AO) zu den Ertragsteuern nicht abzugsfähig (§ 4 Abs. 5b EStG), ein Habenzins aber zu versteuern. Für die Gewerbesteuer hat der BFH diese Handhabung bestätigt (IV R 16/23).
Dr. Martin Weiss
| Lesezeit 5 Min. |
Betriebsratswahlen 2026 Was Arbeitgeber rechtzeitig wissen und beachten sollten
GT.Employment.Law.Bites Betriebsratswahlen 2026 Was Arbeitgeber rechtzeitig wissen und beachten sollten
Mit Beginn des Jahres 2026 rückt für viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ein zentrales Thema näher: die turnusmäßigen Betriebsratswahlen. Diese finden nach § 13 Abs. 1 des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) alle vier Jahre statt, der nächste reguläre Wahlzeitraum läuft vom 1. März bis 31. Mai 2026.
Lena Matuschtik
| Lesezeit 4 Min. |
Neues vom BMF zu dauerdefizitären Betrieben in der Umsatzsteuer
Öffentliche Einrichtungen Neues vom BMF zu dauerdefizitären Betrieben in der Umsatzsteuer
Bei der umsatzsteuerlichen Behandlung dauerhaft defizitärer Einrichtungen steht ein Wandel bevor. Mit dem neuen BMF-Schreiben vom 20. Januar 2026 werden die Anforderungen an Entgeltlichkeit, wirtschaftliche Tätigkeit und damit auch an den Vorsteuerabzug dauerdefizitärer Betriebe erheblich verschärft. Einrichtungen müssen künftig strengere Prüfmechanismen erfüllen, insbesondere hinsichtlich Kostendeckungsquote und Zuschussverknüpfung. Die neue Rechtslage setzt die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) und des Bundesfinanzhofes (BFH) um. Diese zwingt juristische Personen des öffentlichen Rechts (Gemeinden, Städte, Kommunen, …) und ihre privatrechtlichen Beteiligungen (wie z.B. die Stadtwerke) in privatrechtlicher Rechtsform, dazu, ihre Strukturen und Finanzierungsmodelle zu prüfen und neu auszurichten. Das Schreiben ist in seinem Anwendungsbereich jedoch nicht auf den öffentlichen Sektor beschränkt und gilt auch für andere private Betreiber außerhalb des zweiten Sektors.
Meike Weichel
Dr. Henning H. Rüth
| Lesezeit 3 Min. |
Digital Networks Act: EU plant Kupferabschaltung bis 2035
EU-Netzstrategie Digital Networks Act: EU plant Kupferabschaltung bis 2035
Nur kurz nach dem Regulierungskonzept der Bundesnetzagentur zur Kupfer-Glasfaser-Migration hat die EU-Kommission ihren Entwurf für eine Verordnung über digitale Netze (Digital Networks Act, „DNA“) vorgelegt. Der am 21 Januar 2026 veröffentlichte DNA soll unter anderem bestehende Vorgaben des EU-Kodex für die elektronische Kommunikation ersetzen und neue Investitionsvoraussetzungen für den Ausbau fortgeschrittener Glasfaser- und Mobilfunknetze schaffen.
Lukas Schwellenbach
Nadine Serwotka
| Lesezeit 4 Min. |
BFH-Urteil: Regimewechsel bei der Besteuerung der Investmentfonds und der Anleger
BFH Insight - wöchentlich. relevant. präzise BFH-Urteil: Regimewechsel bei der Besteuerung der Investmentfonds und der Anleger
Steuerliche „Regimewechsel“ sind notorisch schwer. Ob es der Übergang bei der Besteuerung von Kapitaleinkünften (§ 20 EStG) hin zum Regime der Abgeltungsteuer (§ 32d EStG) ist oder der grundlegende Wechsel vom Anrechnungsverfahren zum Halb-/Teileinkünfteverfahren bei der Besteuerung von Körperschaften und ihrer Anteilseigner – immer stellen sich Friktionen am Schnittpunkt der Regime ein. Welche Probleme ergaben sich beim Übergang vom bisherigen System der semitransparenten Besteuerung von Publikums-Investmentfonds zugunsten eines intransparenten Systems zum 31.12.2017?
Dr. Martin Weiss
| Lesezeit 4 Min. |
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Aktuelle Presseinformationen

Januar 2026

Partnerzugänge in den Geschäftsbereichen Legal und Tax: Dr. Predrag Maksimovic, Christian Möser und Dr. Martin Weiss wechseln zu Grant Thornton

Partnerzugänge in den Geschäftsbereichen Legal und Tax: Dr. Predrag Maksimovic, Christian Möser und Dr. Martin Weiss wechseln zu Grant Thornton.

November 2025

Grant Thornton in Deutschland weitet Beteiligungsoptionen für Mitarbeitende aus

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November 2025

Neuzugang im Bereich Audit & Assurance: Thorsten Scharpenberg wechselt von Baker Tilly zu Grant Thornton

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