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Die Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW), der Europäische Verband für unbemannte Luftfahrt (UAV DACH e.V.), die digitale Stadt Düsseldorf und Grant Thornton laden zu einer gemeinsamen Fachveranstaltung (Workshop) ein. Der Workshop richtet sich an Expertinnen und Experten sowie Branchenvertreter aus dem Bereich der unbemannten Luftfahrt, Bundes- und Landesbehörden im Bereich der inneren Sicherheit, Cybersicherheit und Strafverfolgung sowie an Vertreter der Politik. 

Ziel der Veranstaltung soll es sein, unter dem Stichwort „Cybersicherheit“ in einen fachlichen Austausch darüber einzutreten, welche Bedrohungsszenarien und darauf aufbauend ggf. Handlungsalternativen es für Unternehmen im Zusammenhang mit dem zunehmenden privaten, vor allem aber dem kriminell oder drittstaatlich motivierten Einsatz von Drohnen, z.B. mit dem Ziel der Ausspähung oder der Sabotage, gibt. 

Der Expertenaustausch soll dazu dienen, Cybersicherheitsrisiken und technische Angriffsvektoren im Rahmen der zivilen Nutzung von Drohnen (unbemannte Luftfahrtzeuge, UAS) zu identifizieren. Auf Grundlage der technischen Angriffs- und Bedrohungsszenarien sollen Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenspotentiale herausgearbeitet werden.

Hiervon ausgehend gilt es zu bewerten, welche (insbesondere technischen) Ermittlungsmaßnahmen es für Strafverfolgungsbehörden im Zusammenhang mit dem Betrieb von UAS gibt und ob etwaige Strafbarkeitslücken bestehen, die es perspektivisch zu schließen gilt.

Agenda*

09:00 – 09:30 Uhr Check-In & Empfang

Ab 09:30 Uhr Begrüßung durch Grant Thornton, ZAC NRW, UAV DACH e.V. und Digitale Stadt Düsseldorf

Einleitung in die Thematik und Zielsetzung des Workshops

Gerald Wissel, Vorstandsvorsitzender UAV DACH e.V.
Markus Hartmann, Leitender Oberstaatsanwalt, Generalstaatsanwaltschaft Köln

Angriffs- und Bedrohungsszenarien bei Cyberangriffen auf Drohnen 
Vorstellung von Szenarien möglicher krimineller Ziele und Vorgehensweisen (z.B. Ausspähen und Abgreifen von Daten oder Manipulation von Drohnen, um diese für Erpressungen o.ä. zu nutzen)

„Drohnen – hybride Gefahr vom Himmel“
Cornelius Toussaint (Geschäftsführer / CEO, CONDOR Group GmbH/ Germandrones GmbH)

„Unkooperative Drohnen aus polizeilicher Sicht“
Jürgen Künstne (Dienststellenleiter, Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW)

Erörterung technischer Angriffsvektoren 

„Technische Angriffsvektoren – Drohnen erkennen, Bedrohungen lokalisieren und bekämpfen“
Hans Peter Stuch (Forschungsgruppenleiter, Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE)

Erörterung Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenspotentiale sowie Hürden bei der Identifikation und Verfolgung der Angreifer 

„Cyberangriffe auf Drohnen – Möglichkeiten, Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenspotentiale“
Arne Schwarze (Forschungsgruppenleiter, Fraunhofer-Institut für Kommunikation,
Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE)

„Zwischen Detektion und Dunkelfeld: Rechtzeitige Bedrohungsidentifikation von UAV-Angriffen auf kritische Infrastrukturen“
Eva-Lou Hefler (Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum)

„Cybersicherheit aus rechtlicher Sicht – Anwendung des Cyber Resilience Acts auf UAS-Systeme“
Marco Müller-ter Jung (Partner, Grant Thornton Rechtsanwalts­gesellschaft)

„Strafrechtliche Einordnung der Angriffs- und Bedrohungsszenarien, Zuständigkeiten der Strafverfolgungsbehörden, mögliche Regelungslücken im Straf- und Strafprozessrecht“
Markus Hartmann (Leitender Oberstaatsanwalt, Generalstaatsanwaltschaft Köln)

Ca.14:00 Uhr Zusammenfassung und Ausblick

*Änderungen vorbehalten

 

Jetzt kostenfrei anmelden – die Plätze sind limitiert.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!


Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen


Europäische Verband für unbemannte Luftfahrt



digitale Stadt Düsseldorf