Mit IFRS 18 „Presentation and Disclosure in Financial Statements“ gelten ab dem 1. Januar 2027 neue Anforderungen an die Darstellung von Finanzabschlüssen. Die Änderungen betref-fen nicht nur Accounting- und Reportingprozesse, sondern haben auch direkte Auswirkungen auf ERP-Systeme wie SAP S/4HANA. Unternehmen sollten frühzeitig prüfen, welche Anpas-sungen an Datenmodellen, Reportingstrukturen und Systemprozessen erforderlich sind.
Der Börsenkurs eines Unternehmens ist ein zentraler Referenzwert für Investoren, Analysten und Entscheidungsträger. Er spiegelt die Markterwartung hinsichtlich der zukünftigen Ertragskraft eines Unternehmens wider – jedoch nicht zwangsläufig dessen tatsächlichen wirtschaftlichen Wert. Doch wann ist er tatsächlich ein verlässlicher Indikator für den „wahren“ wirtschaftlichen Wert eines Unternehmens? Der im Januar 2026 veröffentlichte neue IDW Standard S 17 liefert hierzu eine fundierte und praxisnahe Antwort und stellt klare Anforderungen an die Beurteilung börsenkursbasierter Kompensationen.
Kommunale Verwaltungen stehen vor der Aufgabe, komplexe Projekte unter Unsicherheit zu steuern, Ressourcen realistisch zu priorisieren und Veränderungen nachhaltig im Verwaltungsalltag zu verankern. Die folgende Zusammenfassung bündelt zentrale Erkenntnisse aus zahlreichen Fachbeiträgen zu Initiierung, Planung, Umsetzung, Controlling, Abschluss, Portfoliosteuerung, Organisationskultur, externer Zusammenarbeit, politischer Einbindung sowie organisationaler Veränderungsfähigkeit. Die Gesamtschau zeigt: Erfolgreiche Kommunen setzen weniger auf Perfektion als auf klare Entscheidungen, transparente Prioritäten, lernorientierte Strukturen und eine Führung, die Wandel sichtbar trägt .
Stellen Sie sich vor, ein Kunde verlangt die Löschung seiner Daten. Ihr Team sagt: „Kein Problem“. Dann beginnt die Suche. In SAP. In Subsystemen. In Backups. In Archiven. Drei Wochen später ist immer noch unklar, ob wirklich alles gelöscht wurde. Die Frist läuft ab – der Kunde beschwert sich bei der Aufsichtsbehörde.
Zahlreiche Organisationen des öffentlichen Sektors nutzen die Migration auf SAP S/4HANA als strategische Gelegenheit, ihre IT-Architektur zukunftssicher auszurichten. Dabei handelt es sich nicht um ein gewöhnliches IT-Projekt, sondern um einen tiefgreifenden Transformationsprozess, der eine umfassende Analyse und Neugestaltung zentraler Geschäftsprozesse erfordert. Ein methodisch fundierter Projektleitfaden ist dabei entscheidend, um Komplexität zu steuern und Risiken zu minimieren.
Die Zusammenarbeit mit internationalen Dienstleistern ist häufig komplexer, als sie auf den ersten Blick erscheint. Typische Fehler im Auswahlprozess können zu Verzögerungen, Compliance-Risiken und erheblichen Folgekosten führen. Dieser Beitrag zeigt, welche Stolpersteine Unternehmen vermeiden sollten und welche Kriterien entscheidend sind, um internationale Dienstleister erfolgreich auszuwählen und langfristige Projekterfolge sicherzustellen.
Mit ihrem neuen Regulierungskonzept zur Kupfer-Glas-Migration konkretisiert die Bundesnetzagentur erstmals die regulatorischen Leitplanken für die perspektivische Kupferabschaltung. Für Telekommunikationsanbieter ergeben sich daraus erhebliche strategische, rechtliche und operative Implikationen.
Stadtwerke und kommunale Telekommunikationsunternehmen stehen heute unter erheblichem Transformationsdruck. Zunehmende regulatorische Anforderungen, steigende Komplexität in der IT sowie knappe personelle Ressourcen treffen auf historisch gewachsene Organisations- und Prozesslandschaften. In diesem Umfeld beobachten wir bei vielen unserer Kunden ein wiederkehrendes Problem: Ineffiziente Prozesse führen zu hohem Mehraufwand – und dennoch nicht zu den gewünschten Ergebnissen.
SAP stellt SAP Business ByDesign (ByD) für Neukunden ein: Ab dem 20. April 2026 wird die Lösung nicht mehr in der offiziellen SAP-Preisliste geführt und steht neuen Kunden damit nicht mehr zur Verfügung. Bestandskunden können ByDesign weiterhin nutzen und erhalten Support sowie Wartungs- und Sicherheitsupdates. Für viele Unternehmen ist das ein klares Signal: SAP ordnet sein ERP-Portfolio neu – und richtet den Fokus konsequent auf strategische Cloud-ERP-Plattformen.
Glasfasernetz-Transaktionen sind längst keine Ausnahme mehr. Ob der Verkauf geförderter Netze nach Ablauf der Zweckbindungsfrist, die Erweiterung von Versorgungsgebieten durch Zukäufe oder der Zusammenschluss mehrerer Netzbetreiber – die Motive sind vielfältig. In der Praxis folgen Netztransaktionen jedoch regelmäßig einem klaren Muster. Typischerweise lassen sie sich in drei aufeinander aufbauende und eng miteinander verknüpfte Handlungsfelder gliedern, die im Folgenden näher beleuchtet werden.
Durch die Zustimmung des EU-Parlaments am 16. Dezember 2025 wurde die Einigung aus den Trilogverhandlungen zur Anpassung der Vorschriften zur Nachhaltigkeitsberichterstattung nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) sowie den Sorgfaltspflichten gemäß Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) endgültig. Damit wurde ein weiterer Schritt im Gesetzgebungsverfahren zum ersten Omnibus-Paket vollzogen, das auf die Entlastung und Vereinfachung bestehender Berichtspflichten abzielt. Wir beleuchten, welche Unternehmen jetzt in den Anwenderkreis der CSRD und CSDDD fallen und welche Schritte jetzt angegangen werden sollten.
Am 3. Dezember 2025 hat EFRAG den Vorschlag für die Überarbeitung der zwölf European Sustainability Reporting Standards (ESRS Set 1) als „Technical Advice“ an die EU-Kommission übermittelt. Mit den vorgeschlagenen Änderungen reagiert EFRAG auf die Anforderungen des ersten EU-Omnibus-Pakets und das Feedback aus der vorangegangenen öffentlichen Konsultation des Entwurfs zur Überarbeitung des ESRS Set 1 vom 31. Juli 2025. Ziel ist, die Anwendbarkeit der Standards deutlich zu verbessern – bei gleichzeitiger Wahrung der regulatorischen Zielsetzungen im Rahmen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und des EU Green Deal.