Geplante Zuckersteuer ab 2028: Steuerliche und strategische Auswirkungen für die Getränke- und Lebensmittelindustrie
Geplante Zuckersteuer ab 2028: Steuerliche und strategische Auswirkungen für die Getränke- und Lebensmittelindustrie
Andreas Clouth ist Partner im Bereich Indirect Tax mit Spezialisierung auf Zölle und Verbrauchsteuern sowie angrenzender Themengebiete (z.B. Emissionshandel oder CBAM).
Als Diplom-Finanzwirt (Zoll) kann er auf umfangreiche Erfahrung auf diesem Gebiet aus Tätigkeiten in der Beratung, Industrie und Zollverwaltung zurückgreifen. Sein Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Beratung von Unternehmen im Bereich Zoll und Verbrauchsteuern (insbesondere Energie- und Alkoholsteuer), Tax CMS-Projekten sowie der Analyse von Massendaten in diesem Bereich.
Geplante Zuckersteuer ab 2028: Steuerliche und strategische Auswirkungen für die Getränke- und Lebensmittelindustrie
Die Beziehungen zwischen der EU und den USA im Bereich des internationalen Handels treten in eine neue Phase ein: Mit dem sogenannten „Turnberry-Deal“ und der Verordnung (EU) 2026/1455 wurde erstmals ein Mechanismus geschaffen, der Zollpräferenzen ohne klassisches Freihandelsabkommen ermöglicht. Für Unternehmen eröffnen sich dadurch kurzfristig attraktive Einsparpotenziale im Importgeschäft. Gleichzeitig entstehen neue Anforderungen an die Nachweisführung und die Zoll-Compliance, die nicht unterschätzt werden darf.
CBAM markiert einen Wendepunkt im internationalen Handel: CO₂-Kosten werden zum festen Bestandteil von Importentscheidungen. Unternehmen müssen nicht nur regulatorische Anforderungen erfüllen, sondern ihre Lieferketten, Preisstrategien und Governance-Strukturen neu ausrichten. Dieser Artikel zeigt die wichtigsten Entwicklungen und strategischen Implikationen im Überblick.