Offen, ehrlich, wertschöpfend

Danke, Private Equity – dass ihr Ideen zum Laufen bringt.

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Wo kann Private Equity in einer sich rasant wandelnden Welt jetzt noch sinnvoll und gewinnbringend investieren? Welche Rollen spielen dabei Nachhaltigkeit, Mittelstand und Unternehmensnachfolge? Warum ist die Zeit der Heuschreckenmentalität endgültig vorbei? Und wieso kommen wir am besten weiter mit Tacheles statt Taktik? Antworten liefern unsere Branchenexperten Alexander Griesmeier und Wilhelm Mickerts.
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Private Equity ist gerade in der Re-Erfindung.

Die Fragen, die gerade alle bewegen, sind: Wo kann man jetzt noch sinnvoll investieren?  Und auch gewinnbringend? Welche Trends sehen wir? Wir haben den Vorteil, dass wir über eine holistische, globale Perspektive verfügen. Wir realisieren Transaktionen in Deutschland, Europa, im Fernen Osten, in Amerika, in Nordafrika und können so unsere Mandantinnen und Mandanten auf wirklich neue Ideen bringen. Ein paar Beispiele:  Während Private Equity früher einen weiten Bogen um Themen wie Infrastruktur, Funktürme, erneuerbare Energien, Kindergärten oder Investitionspartnerschaften gemacht hat, nehmen diese Felder heute an Fahrt auf. Ein anderes Exempel ist der Investoren-Kampf um Canyon. Wer hätte noch vor zehn Jahren gedacht, dass ein Fahrradbauer aus Koblenz so viel Geld bringen kann? Wir antizipieren Trends früh. Wir sind die Beraterinnen und Berater, die aufgrund von Expertise und Weitblick auch mal sagen: Nein, das wird nicht gut werden. Genau damit punkten wir und differenzieren uns im Wettbewerb.

ESG und verantwortungsbewusstes Investieren sind grundlegende Faktoren für die Wertschöpfung.

Wir erinnern uns alle an Greta Thunberg in Davos: “Our house is on fire.” Das ist auch an der Private Equity Szene nicht spurlos vorbeigegangen. Natürlich ist es nach wie vor so, dass Finanzinvestoren über einen klar definierten Zeitraum eine attraktive Rendite erzielen wollen. Aber heute ist es die Nachhaltigkeit eines Unternehmens, die immer stärker den Kauf- und Verkaufspreis beeinflusst. Unternehmen, die Nachhaltigkeit durch ESG-Reporting nachweisen, werden am Markt erfolgreicher sein, weil sie höhere Preise bei ihren Kundinnen und Kunden durchsetzen können und neue Kundinnen und Kunden gewinnen können. ESG wird also einer der Werttreiber sein. Wir helfen dabei, diese Werte zu heben: Value Creation ist für uns ein wichtiges Thema. Finanzinvestoren wollen wissen, wie und mit welchen Kosten sie eine Unternehmung entwickeln können. Wir liefern Antworten.

Heuschreckenmentalität passt nicht zum Mittelstand.

Wir fokussieren uns auf mittelständische Targets für small und mid-cap Private Equity. Das ist unsere Expertise aus Hunderten von Transaktionen: Wir kennen den Mittelstand aus kommerzieller Perspektive, aus operativer und prozessualer Sicht und natürlich aus der Finanzperspektive. Im Mittelstand spielen Werte eine große Rolle, Verantwortung für das Unternehmen und die Mitarbeitenden, die das Geschäft zu dem gemacht haben, was es ist. Aber auch Verantwortung für lokale oder regionale Gemeinschaft und soziales Engagement sind essentiell. Mittelständischen Unternehmerinnen und Unternehmern ist ihre Verbundenheit mit der lokalen Community wichtig. Heuschreckenmentalität passt nicht zum Mittelstand. Aktuell gibt es also einen Mentalitätswandel in der Private Equity Szene. Der respektvolle Umgang mit handelnden Personen wird immer wichtiger – und das ist auch gut so. Auch wenn es um Rendite erzielen und Kaufpreis optimieren geht. Heuschrecken haben keine Chance mehr.

Unternehmensnachfolge und Private Equity zusammendenken.

Finanzinvestoren wollen Werte steigern. Das ist das oberste Gebot der Private Equity. Sie wollen Dinge entwickeln, ihnen eine Zukunft geben. Davon profitieren auch Unternehmen, die vor der Aufgabe stehen, ihr Lebenswerk in die Zukunft zu führen. Wir sehen im inhabergeführten Mittelstand, dass die Generation Z mit voller Härte zuschlägt: Viele 20- und 30-Jährige wollen das Familienunternehmen nicht übernehmen. Und dann gibt es andere, die sagen: „Ja, ich mache weiter – aber nicht wie meine Eltern. Ich habe andere Pläne.“ Diese Nachfolgerinnen und Nachfolger wollen entwickeln, neue Grenzen austesten, expandieren. Nur: Wo kriegen sie das Geld her? In beiden Fällen können Finanzinvestoren helfen. Sie sind in der Lage, Unternehmen in eine gute Zukunft zu führen. Durch Übernahme oder dringend notwendige Investitionen.

Unser Motto: Tacheles statt Taktik.

Vertrauen ist unabdingbar. An unserer Arbeit hängen Schicksale, auf Seite der Käuferinnen und Käufer und natürlich auf Seite der Targets. Deshalb sind wir mehr als nur Beratende. Wir definieren auch Tempo, schalten gegebenenfalls einen Gang runter oder ermutigen. Wie in einer guten, synergetischen Ehe. Dabei sind Offenheit und Ehrlichkeit zentral. Wenn wir ein Projekt durchdrungen und die Bedürfnisse aller Beteiligten verstanden haben, dann reden wir Tacheles. Diese Transparenz und Hartnäckigkeit zahlen sich aus. Ein Beispiel: Normalerweise begleiten eher Juristinnen und Juristen die Mandantinnen und Mandanten zum Vertragsabschluss. Wenn aber wir als Wirtschaftsprüferinnen und -prüfer gebeten werden mitzukommen, nachdem wir die due dilligence gemacht haben, ist das ein echter Vertrauensbeweis, der immer wieder passiert und uns sehr freut. It’s a peoples business.