Die Digitalisierung verlangt nach leistungsfähiger Infrastruktur – Glasfasernetze sind das Rückgrat moderner Telekommunikation. Doch wie lässt sich ihr wirtschaftlicher Wert fundiert und nachvollziehbar bestimmen? Die Antwort ist komplex, aber für Telekommunikationsunternehmen, Investoren und kommunale Gesellschafter von großer Bedeutung.
Der Börsenkurs eines Unternehmens ist ein zentraler Referenzwert für Investoren, Analysten und Entscheidungsträger. Er spiegelt die Markterwartung hinsichtlich der zukünftigen Ertragskraft eines Unternehmens wider – jedoch nicht zwangsläufig dessen tatsächlichen wirtschaftlichen Wert. Doch wann ist er tatsächlich ein verlässlicher Indikator für den „wahren“ wirtschaftlichen Wert eines Unternehmens? Der neue Entwurf des IDW Standards ES 17 liefert hierzu eine fundierte und praxisnahe Antwort – und stellt klare Anforderungen an die Beurteilung börsenkursbasierter Kompensationen.
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) konkretisiert aktuell die Methodik zur Festlegung der kalkulatorischen Eigenkapitalverzinsung für die nächste Regulierungsperiode. Ab der fünften Regulierungsperiode soll eine pauschalisierte Ermittlung der Kapitalkosten über den WACC („Weighted Average Cost of Capital“) eingeführt werden. Das vorliegende Insight analysiert die laufende Diskussion zur Ermittlung der Eigenkapitalkosten als Bestandteil des WACC und beleuchtet deren Auswirkungen auf Netzbetreiber und Investoren.
Die IFRS-Bilanzierung von Power Purchase Agreements (PPAs) ist komplex. Schon kleine Vertragsänderungen können den Anwendungsbereich beeinflussen. Eine frühzeitige Analyse ist essenziell.
Das Bundesfinanzministerium unternimmt einen neuen Anlauf zur Förderung von Fonds-Investitionen in erneuerbare Energien und Infrastruktur und passt dazu das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) und das Investmentsteuergesetz an. Sollte der Gesetzesentwurf umgesetzt werden, würden Investitionen in diesen Bereichen für Investmentfonds und Spezial-Investmentfonds erheblich attraktiver.
Laut International Business Report von Grant Thornton sehen international agieren-de mittelständische Unternehmen die Energiekosten als Einschränkung, die sich auf die langfristige Planung auswirkt. Vor diesem Hintergrund haben wir für Sie zusam-mengefasst, wie Unternehmen auf dem deutschen Markt mit den spezifischen Ener-giebedingungen und lokalen Gegebenheiten zurechtkommen.
Die Transformationsfähigkeit und der Grad des „grünen“ Geschäftsmodellumbaus („ESG-Readiness“) sind bisher häufig eher eine Nebenbedingung im M&A-Prozess. Sie werden nur teilweise im Kaufvertrag reflektiert. Dabei zeigen aktuelle Studien, dass ESG-Prozessfähigkeit und CO2-Effizienz sowohl die Unternehmensleistung als auch den Unter-nehmenswert positiv beeinflussen.
Wir zeigen auf, welche Herausforderungen bei der Ableitung des Betafaktors bei der Bewertung von Wind- und Solarparks existieren und welche wesentlichen Einflussgrößen bestehen.
Obwohl die Schwankungen bei den Energiepreisen zurückgegangen sind und sich eine leichte Normalisierung der Energiepreise eingestellt hat, bleibt die Unsicherheit, ob sich ähnliche Ausschläge wie im Vorjahr in diesem Winter wiederholen werden. Unternehmen sollten weiterhin auf eine vorausschauende Strategie setzen.
Warum eine Vergleichbarkeit der ermittelten Unternehmenswerte von Windparks mit einschlägigen Ergebnismultiplikatoren häufig schwierig ist und welche Voraussetzungen windparkspezifische Multiples erfüllen sollten.