Wenn Arbeitgeber schwerbehinderten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern kündigen, ohne vorher ein Präventionsverfahren durchzuführen, wird eine Diskriminierung wegen der Behinderung vermutet. Das soll nach dem Arbeitsgericht Köln auch dann gelten, wenn die Kündigung innerhalb der ersten sechs Monate des Arbeitsverhältnisses ausgesprochen wird.
Kritisiert ein Unternehmen eine anonyme negative Bewertung auf einer Arbeitgeber-Bewertungsplattform, muss eine ausreichende Identifizierung des Bewerters stattfinden. Erfolgt das nicht, kann der Arbeitgeber die Löschung der Bewertung verlangen.
Was gibt es Neues im Jahre 2024 auf dem Gebiet des Arbeitsrechts? Was ist bereits beschlossen und was kann uns eventuell im neuen Jahr noch erwarten? Von der Erhöhung des Mindestlohns bis zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz und der vielfachen Diskussion um die neuen Einkommensgrenzen beim Elterngeld, geben wir Ihnen einen Rundumblick über die wichtigsten Themen im Arbeitsrecht für das Jahr 2024.
Darf man eine erteilte Grußformel im Arbeitszeugnis streichen? Damit befasst sich dieser Beitrag. Sie sind Unternehmerin/Unternehmer und haben Fragen zum Arbeitsrecht? Wir helfen! Grant Thornton.
Können menschenverachtende und beleidigende Äußerungen in privaten Chatgruppen bei WhatsApp über andere Personen des Unternehmens arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen? Dazu hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) jetzt eine Entscheidung getroffen.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Entwurf zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes vorgelegt. Dieser enthält Regelungsvorschläge zur Umsetzung der Arbeitszeiterfassung in Deutschland. Wir stellen die Kernpunkte der geplanten Neuregelung vor.
Telearbeit und hybrides Arbeiten im Home Office sind seit der Corona-Pandemie aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Sie können jedoch bei grenzüberschreitender Tätigkeit zu einer ungewollten Sozialversicherungspflicht des Arbeitnehmers im Wohnsitzstaat führen.
Mit seiner Entscheidung vom 13. September hat das Bundesarbeitsgericht eine Pflicht zur Arbeitszeiterfassung statuiert. Was das für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bedeutet.