Aktuelle Themen

BFH-Urteil: Verfahrensrechtliches Vorgehen bei atypisch stiller Gesellschaft

BFH Insight - wöchentlich. relevant. präzise.

Das Handelsrecht kennt nur die stille Gesellschaft der §§ 230 ff. HGB. Sie ist eine Innengesellschaft ohne ihr als solche zustehendes Vermögen. Im Ertragsteuerrecht stellt sie dem Grunde nach eine „vollwertige“ Mitunternehmerschaft dar, wenn die stille Gesellschaft an einem Gewerbebetrieb begründet worden ist oder die Bedingungen der fiktiven Gewerblichkeiten des § 15 Abs. 3 EStG vorliegen (EStH 15.8 Abs. 6, „Atypisch stille Gesellschaft“). Auch das Verfahrensrecht ist herausfordernd, gerade wenn die atypisch stille Gesellschaft an einer Personengesellschaft begründet worden ist. Hierzu hat der I. Senat des BFH jetzt entschieden (I R 13/25, zuvor I R 4/13).

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Strategische Perspektiven für den Handel von morgen

Retail Transformation | Strategische Einordnung

Der deutsche Einzelhandel befindet sich in einer Phase grundlegender Neuorientierung. Eine verhaltene Konsumstimmung, steigende Kosten und anhaltender Margendruck treffen auf tiefgreifende strukturelle Veränderungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Gleichzeitig eröffnen technologische Fortschritte, datenbasierte Geschäftsmodelle und veränderte Kundenanforderungen strategische Spielräume, die bislang vielfach ungenutzt bleiben. Vor diesem Hintergrund stellt sich für viele Handelsunternehmen weniger die Frage nach kurzfristigen Maßnahmen als vielmehr nach tragfähigen Erfolgsstrategien für den Handel von morgen.

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Legal Digital Health Check: Digitale Prozesse rechtssicher aufstellen und Haftungsrisiken vermeiden

Health Check Teil 7

Digitale Geschäftsmodelle und IT gestützte Prozesse spielen heute eine zentrale Rolle für den Unternehmenserfolg. Gleichzeitig steigen die regulatorischen Anforderungen kontinuierlich – insbesondere im Datenschutzrecht, im Bereich der Cyber-Sicherheit sowie beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI).

Katharina Lehner
Wiebke Werner
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BFH-Urteil: Anträge beim Anteilstausch nach § 21 UmwStG

BFH Insight - wöchentlich. relevant. präzise.

Der Anteilstausch nach § 21 UmwStG erlaubt den „schnellen Umbau“ im Konzern: Mehrheitsvermittelnde Anteile an einer Kapitalgesellschaft werden in eine andere Kapitalgesellschaft gegen Ausgabe neuer Anteile eingebracht. Auf Antrag ist der Tausch unterhalb des gemeinen Wertes, zB zum Buchwert, zu bewerten. Zudem ergibt sich im Kapitalgesellschaftskonzern aufgrund des § 8b Abs. 2 KStG keine Sperrfrist.

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Rückstellungen für Vorruhestandsverpflichtungen: BFH schafft Klarheit zur zeitlichen Ansammlung

Beratungspraxis Unternehmenssteuer

Rückstellungen für Vorruhestandsverpflichtungen – Aktuelle BFH Entscheidung Vorruhestandsmodelle sind in der Praxis ein verbreitetes Instrument der Personalpolitik. Ihre bilanzielle Abbildung wirft jedoch seit jeher komplexe Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf die Bildung und Bewertung von Rückstellungen. Mit Urteil vom 5. Februar 2026 (IV R 11/24) hat der Bundesfinanzhof (BFH) – nach vorinstanzlichem Urteil des Finanzgerichts (FG) Düsseldorf vom 24. Mai 2024 (3 K 2044/18 F) – hierzu wesentliche Klarstellungen getroffen.

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Aktuelle Presseinformationen

Neuzugang im Geschäftsbereich Advisory: Steffen Kahlefendt wechselt von Forvis Mazars zu Grant Thornton

April 2026

Neuzugang im Geschäftsbereich Advisory: Steffen Kahlefendt wechselt von Forvis Mazars zu Grant Thornton

Grant Thornton steigert Jahresumsatz im Geschäftsjahr 2024/25 auf 264 Mio. Euro

März 2026

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Grant Thornton in Deutschland beendet das Geschäftsjahr 2024/25 zum 30. September 2025 mit einem Konzernumsatz von 264 Mio. Euro (plus 6 Prozent gegenüber Vorjahr).

Grant Thornton gewinnt vier neue Partner für die Geschäftsbereiche Audit & Assurance sowie Advisory

März 2026

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Grant Thornton in Deutschland baut zu Anfang März 2026 ihre Expertise in Audit & Assurance sowie in Advisory weiter aus.