Der Maschinen‑ und Anlagenbau zählt zu den zentralen Industriezweigen Deutschlands und gilt seit Jahren als exportstarkes und innovationsgetriebenes Rückgrat der Wirtschaft. Gleichzeitig befindet sich die Branche in einem tiefgreifenden und herausfordernden Wandel, der von mehreren Entwicklungen gleichzeitig vorangetrieben wird. Digitalisierung, Fachkräftemangel, Nachhaltigkeit und geopolitische Risiken stehen dabei in engem Zusammenhang und verstärken ihre Wirkung gegenseitig. Unternehmen müssen diese Entwicklungen nicht nur verstehen, sondern aktiv gestalten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Das folgende Insight beleuchtet die wichtigsten Trends und Herausforderungen, die den Maschinenbau aktuell prägen, und zeigt auf, welche strategischen Auswirkungen sich daraus ergeben.
Zahlreiche nachhaltigkeitsbezogene Regulierungen, etwa im Rahmen des EU-Green-Deal, prägen maßgeblich die ESG-Aktivitäten der Unternehmen. Auch wenn regulatorische Anforderungen an die ESG-Berichterstattung nach CSRD/ESRS im Rahmen der Omnibus-Initiative der EU reduziert werden, bleiben zahlreiche andere heterogene ESG-bezogenen Verordnungen oder Richtlinien bestehen bzw. werden erst noch eingeführt. Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) sind von diesen Vorgaben betroffen. Zur Bewältigung dieser Anforderungen empfiehlt sich daher auch für von der CSRD nicht mehr betroffene Unternehmen die Implementierung und Nutzung eines um die ESG erweiterten Compliance Management Systems (CMS). Die Hinzuziehung von Rahmenwerken zur (freiwilligen) Nachhaltigkeitsberichterstattung kann zudem einen Arbeitsrahmen für das ESG-Management schaffen. Berichtsstrukturen und Compliance-Management greifen ineinander, schaffen Synergien und reduzieren den Mehraufwand.
Durch die Zustimmung des EU-Parlaments am 16. Dezember 2025 wurde die Einigung aus den Trilogverhandlungen zur Anpassung der Vorschriften zur Nachhaltigkeitsberichterstattung nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) sowie den Sorgfaltspflichten gemäß Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) endgültig. Damit wurde ein weiterer Schritt im Gesetzgebungsverfahren zum ersten Omnibus-Paket vollzogen, das auf die Entlastung und Vereinfachung bestehender Berichtspflichten abzielt. Wir beleuchten, welche Unternehmen jetzt in den Anwenderkreis der CSRD und CSDDD fallen und welche Schritte jetzt angegangen werden sollten.
Im globalen Maschinen- und Anlagenbau steigen der Wettbewerbsdruck sowie die Anfor-derungen an Service und Effizienz. Eine Digital Adoption Platform wie WalkMe unterstützt Unternehmen dabei, exzellenten Service skalierbar zu machen – mit geführten Prozessen, schnellerem Onboarding und stabiler Datenqualität, ohne dass die Kosten aus dem Ruder laufen.
In einem zunehmend dynamischen Marktumfeld – geprägt von technologischem Wandel, globalem Wettbewerbsdruck und konjunktureller Unsicherheit – sehen sich Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau immer häufiger gezwungen, ihre Strukturen anzupassen. Ob Personalabbau, Standortschließung oder Neuausrichtung von Geschäftsbereichen: Restrukturierungsmaßnahmen sind ein zentrales Instrument zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit, bringen jedoch komplexe bilanzielle Fragestellungen mit sich. Erfahren Sie, wann und unter welchen Voraussetzungen Rückstellungen für Restrukturierungen zu bilden sind, welche Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen und welche Besonderheiten bei der Bewertung zu beachten sind.
Wie funktioniert EaaS und wie können Maschinen- und Anlagenbauer die Vorteile dieses Modells nutzen? Welche Aspekte rund um Recht, Steuern und ESG sind zu beachten? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
Achtung! Ab dem 1.1.2024 müssen Unternehmen steuerliche Maßnahmen bei Geschäftsbeziehungen mit Russland beachten. ► jetzt informieren I Grant Thornton
Die Anwendung künstlicher Intelligenz (KI), beispielsweise beim Machine Learning, hat wirtschaftliche Kraft. Unternehmen sind so in der Lage, große Mengen Daten in verwertbare und damit wertvolle Informationen umzuwandeln. Das so entstandene datengesteuerte Geschäftsmodell (Data Driven Business) schafft durch die strategische Nutzung der Analyseergebnisse systematisch und kontinuier-lich Mehrwert. Mehrwert sichert auch zukünftig Wettbewerbsvorteile.