Wöchentliche, präzise Einordnungen aktueller BFH-Urteile. Alle relevanten Entscheidungen kompakt erklärt und praxisnah zusammengefasst.
Chancen erkennen, Risiken steuern
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Seit dem 25. Februar 2025 erhalten Photovoltaik – und Windenergieanlagenbetreiber in Phasen negativer Strompreise ab der ersten Stunde keine Vergütung mehr. Zudem wurde die Leistung, ab der diese Regelung greift, von 400 kWp auf 2 kWp verringert. Dies hat Folgen für die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik- (PV-Anlagen) und Windenergieanlagen an Land (WEA-Onshore), die es zu beachten gilt.
Ab dem 28. Juni 2025 tritt in Deutschland das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Kraft. Dieses Gesetz verpflichtet Unternehmen, ihre digitalen Angebote barrierefrei zu gestalten. Ziel ist es, eine diskriminierungsfreie Nutzung digitaler Produkte und Dienstleistungen sicherzustellen und regulatorische Anforderungen zur Inklusion umzusetzen.
Warum über Krisen sprechen? Krisen sind ein fester Bestandteil des Unternehmertums. Obwohl sie oft plötzlich und unerwartet auftreten, folgen sie meist einem vorhersehbaren Muster. Wer dieses Muster erkennt, kann rechtzeitig gegensteuern, sein Unternehmen absichern und im besten Fall sogar gestärkt aus der wirtschaftlichen Schieflage hervorgehen. Unternehmenskrisen können sowohl intern, etwa durch strategische Fehlentscheidungen oder ineffiziente Prozesse, als auch extern durch plötzliche Marktveränderungen oder geopolitische Entwicklungen entstehen. Entscheidend ist, Krisensituationen frühzeitig zu erkennen, richtig zu managen und passende Maßnahmen abzuleiten. Mit fortschreitender Krise nimmt der Handlungsdruck zu, während gleichzeitig die Handlungsspielräume schwinden. Dieser Artikel erklärt die sechs Krisenstadien nach IDW S 6 – ein praxisnahes Modell, das Unternehmen dabei unterstützt, Krisen rechtzeitig zu identifizieren und erfolgreich zu bewältigen.
Am 28. November 2024 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) ein wegweisendes Urteil (Aktenzeichen C-293/23) zum Kundenanlagenbegriff des § 3 Nr. 24a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) im Kontext der Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie (Richtlinie (EU) 2019/944) gefällt. Dieses Urteil hat weitreichende rechtliche, aber auch praktische Implikationen für die derzeitigen Energieversorgungskonzepte und die Regulierung von Kundenanlagen.
Der aktuelle International Business Report von Grant Thornton zeigt: Mittelständler blicken wegen Zöllen, Inflation und Handelsunsicherheiten weniger optimistisch in die Zukunft.
Das BMF-Schreiben vom 15. Dezember 2021 verändert die steuerliche Behandlung der Verpachtung kommunaler Dauerverlustbetriebe wie Schwimmbäder oder dem ÖPNV. Ab 2027 gilt eine strengere Sichtweise auf die Entgeltlichkeit – mit weitreichenden Folgen auch für den steuerlichen Querverbund. Kommunen sollten bestehende Pachtverhältnisse jetzt sorgfältig prüfen.
Die Initiative für einen handlungsfähigen Staat zeigt auf, wie Verwaltung und Sicherheitsstrukturen digital gestärkt werden können. Grant Thornton begleitet Ministerien und Behörden mit Strategieberatung und Umsetzungskompetenz.
Die Uhr tickt! Unternehmen, die aufzeichnungspflichtige Geschäftsvorfälle oder andere Vorgänge mit Hilfe elektronischer Kassensysteme erfassen, sind verpflichtet, diese bis zum 31. Juli 2025 an ihr zuständiges Finanzamt zu melden.
Wer Wirkung will, muss loslegen. Wir helfen – vom ersten bis zum letzten Schritt.
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat ein Impulspapier zur Kupfer-Glasfaser-Migration veröffentlicht und darin aus ihrer Sicht den regulatorischen Rahmen für den Ausstieg aus der Kupferinfrastruktur skizziert. Insbesondere alternative Netzbetreiber hoffen darauf, dass die BNetzA diesen Umstieg geordnet, transparent und diskriminierungsfrei gestaltet. Wir stellen das Papier auf den Prüfstand: Berücksichtigt es diese Anforderungen oder bleiben die Interessen der alternativen Netzbetreiber außen vor?
Ende 2024 hat die EU das EU-Designrechtspaket auf den Weg gebracht. Ziel ist es, das Designrecht in der EU zu modernisieren und weiter zu harmonisieren. Das Paket besteht aus der neuen Design-Richtlinie (DRL), welche die EU-Mitgliedstaaten bis Dezember 2027 in nationales Recht umsetzen müssen, sowie aus der neuen Unionsgeschmacksmusterverordnung (UGV). Die Neuregelungen der UGV, die unionsweit gültige Unionsgeschmacksmuster (= Unionsdesigns) betreffen, sind (teilweise) seit dem 1. Mai 2025 in der EU in Kraft. Dieser Artikel bietet einen Überblick über die wichtigsten Änderungen des europäischen Designrechts.
Wie sehen die Pläne der voraussichtlichen künftigen Bundesregierung für Familien-unternehmen, Family Offices und vermögende Privatpersonen aus? Wir analysieren den Koalitionsvertrag im Hinblick darauf, welche steuerlichen Änderungen Private Clients in der neuen Legislaturperiode erwarten dürfen und warum die Unternehmens- und Vermögensnachfolge jetzt unbedingt angegangen werden sollte.