Für Mitglieder einer Erzeugergenossenschaft gilt: Abgezogene Marktgebühren sind kein Entgelt für eine Vermarktungsleistung der Genossenschaft.
Das BMF folgt der jüngsten Rechtsprechung von BFH und EuGH zur Entstehung der Umsatzsteuer bei Teilleistungen und Ratenzahlungen. Damit entsteht auch bei vereinbarter Ratenzahlung die Umsatzsteuer bereits vollumfänglich mit Ausführung der Leistung. Was das für die Praxis bedeutet.
Wir beleuchten die Auswirkungen der neuen Regelungen zu Safe Harbours auf die technische Implementierung im Konzern. Ein wesentlicher Aspekt bei der Pillar 2-Berechnung besteht darin, relevante Daten zu identifizieren und in eine zentrale Berechnung zu überführen.
Die Regelungen zu den Safe Harbours sehen vor allem übergangsweise Erleichterungen für den Einführungszeitraum von Pillar 2 vor. Wer diese in Anspruch nehmen will, muss künftig einen von drei möglichen Tests erfüllen. Wir informieren Sie über die Einzelheiten und über weitere von der OECD veröffentlichte Neuerungen.
Die Finanzverwaltung hat mit einem aktuellen Schreiben zur lohnsteuerlichen Abrechnung von Verdienstausfallentschädigungen nach § 56 des Infektionsschutzgesetzes Stellung genommen. Das BMF-Schreiben enthält auch eine Nichtbeanstandungsregelung für ausgewählte Fälle. Wir informieren Sie über die Einzelheiten.
Deutschlands höchstes Finanzgericht hat heute entschieden, dass die Erhebung des Solidaritätszuschlages für die Streitjahre 2020 und 2021 noch nicht verfassungswidrig ist.
Mit seinem Urteil vom 29. September 2022 hat der BFH mehr Rechtsklarheit bei der Thematik der Rückstellungsbildung für Verpflichtungen des Unternehmens aus Guthaben der Nutzer von Kundenbindungsprogrammen geschaffen.
Das Jahressteuergesetz sieht vor, dass Grunderwerbsteuer bei Share Deals künftig doppelt anfallen kann, wenn Signing und Closing jeweils nicht innerhalb von zwei Wochen gegenüber dem Finanzamt angezeigt werden.
Homeoffice-Pauschale, Erhöhung der Entfernungspauschale, Inflationsausgleichsprämie, Lohnsteuerrichtlinien und Gutscheine – wir fassen die wichtigsten Themen für Sie zusammen.
Der Europäische Gerichtshof hat am 8. Dezember 2022 klargestellt, dass es in manchen Fällen des unrichtigen bzw. unberechtigten Steuerausweises nicht zwingend einer Korrektur der falsch ausgestellten Rechnungen bedarf, um die Umsatzsteuer gegenüber dem Finanzamt berichtigen zu dürfen.
Aktueller Referentenentwurf sieht neben der Umsetzung der DAC7-Richtlinie auch diverse Anpassungen in der AO bezüglich der Verlagerung der Buchführung vor, die Unternehmen deutliche Vereinfachungen ermöglichen würden.
Am 2. August 2022 hat die Finanzverwaltung ein Schreiben zur Anwendung des Steuerabzug gemäß § 50a EStG auf Vergütungen für Softwareentwicklungsleistungen veröffentlicht. Das BMF-Schreiben betrifft Fälle, in denen deutsche Unternehmen Software durch im Ausland ansässige Unternehmen entwickeln lassen.