Ein neues Gesetz umfasst unter anderem eine Verschärfung des Anwendungsbereichs des § 6 AStG bei Wegzügen vor dem 31.12.2021. Wir zeigen auf, wie Sie in der Praxis darauf reagieren sollten und nehmen Sie mit auf einen kurzen Exkurs zum wichtigen BFH-Urteil "Wächtler".
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Die Neuerungen werden erhebliche Auswirkungen auf die Praxis haben, da der Anwendungsbereich der Zinsschranke beträchtlich ausgedehnt und die Ausnahmen für einen unbeschränkten Zinsabzug weiter eingeschränkt wurden.
Um die Abzugssteuer im Tätigkeitsstaat auf maximal 4,5 Prozent zu begrenzen, müssen Grenzgänger ihre Ansässigkeit im anderen Vertragsstaat durch eine amtliche Bescheinigung nachweisen. Das BMF hat die hierfür erforderlichen Vordrucke überarbeitet beziehungsweise neu erstellt. Diese sind ab1. Januar 2024 zu verwenden.
Neben der Umsetzung der globalen Mindeststeuer (Pillar 2) in Deutschland umfasst das Gesetz die Herabsetzung der Niedrigsteuergrenze auf 15 Prozent im AStG sowie verpflichtende Anhangangaben zum Jahres- und Konzernabschluss 2023.
Die Finanzverwaltung hat mit Datum vom 16. Oktober 2023 neue Ländererlasse zur Zurechnung von Grundstücken bei „share deals“ veröffentlicht. Infos hier! Grant Thornton
Der Verkauf von Speisen unterliegt grundsätzlich dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von derzeit 7 Prozent – anders als die Abgabe von Speisen mit zusätzlichen Dienstleistungen (sogenannte Restaurationsleistungen).
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat klargestellt, dass Nachforderungszinsen gemäß § 233a Abgabenordnung (AO) nur für solche Zeiträume gerechtfertigt sind, in denen der Unternehmer tatsächlich einen Liquiditätsvorteil hat. Bestand kein Liquiditätsvorteil und wurden dennoch Zinsen festgesetzt, ist ein Erlass zu gewähren.
Sind Betriebe gewerblicher Art (BgA) gleichartig im Sinne des Körperschaftsteuergesetzes und können somit zusammengefasst werden? Dazu hat der Bundesfinanzhof (BFH) kürzlich erneut Stellung genommen. Wir informieren Sie über die Einzelheiten.
Sind Betriebe gewerblicher Art (BgA) gleichartig im Sinne des Körperschaftsteuergesetzes und können somit zusammengefasst werden? Dazu hat der Bundesfinanzhof (BFH) kürzlich erneut Stellung genommen. Wir informieren Sie über die Einzelheiten.
Aufgrund des deutlich gestiegenen Zinsniveaus gewinnt die Frage des steuerlichen Abzugs von Zinsaufwendungen wieder massiv an Bedeutung. Hinzu treten die mit dem Wachstumschancengesetz beabsichtigte Verschärfung der Zinsschranke und die Verschärfungen bei der Anerkennung grenzüberschreitender Darlehensbeziehungen.
Für wen und ab wann gelten die Neuerungen? Welche Sanktionen drohen? Wir informieren Sie über Hintergründe, Pflichten und geben Handlungsempfehlungen.
Der BFH stellt sich gegen den eindeutigen Willen des Gesetzgebers, Bruchteilsgemeinschaften unter den Unternehmerbegriff im Sinne des Umsatzsteuergesetzes zu fassen. Was diese Sichtweise für die Praxis bedeutet.